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 Identitäts-orientierte Psychotherapie
(IOPT)
 

nach

Prof. Dr.
Franz Ruppert

 

Leitung:

Ewald Dietrich und

Inge Bastian - Helm

 

 

als Abendseminar  jeden zweiten Montag um 17 Uhr 30
bis 21 Uhr 30

 

die nächsten  Termine:

  • 20.01.2020
  • 03.02. 2020
  • 17.02.2020
  • 02.03.2020
  • 16.03.2020
  • 30.03.2020
  • 27.04.2020
  • 11.05.2020
  • 25.05.2020
  • 08.06.2020
  • 22.06.2020
  • 06.07.2020
  • 20.07.2020
  • 03.08.2020
  • 17.08.2020

Einstieg in die laufende Gruppe ist jederzeit möglich

 

als Einzearbeit nach

telefonischer Vereinbarung

Corona - wie kann ICH mich unterstützen?


SONNTAG, 22. MÄRZ 2020


Coronavirus mit der möglichen Infektion COVID-19 ist in diesen Tagen das Hauptthema in unserem Land, in Europa und weiten Teilen der Welt. Das heißt nicht, dass es keine anderen Probleme auf der Welt gibt. In unseren Breiten ist es jedenfalls nach meinem Empfinden momentan das Hauptproblem.
Die allgemeinen Maßnahmen unserer Regierung, Kontakt zu unseren Mitmenschen zu verringern und zu vermeiden, damit das Virus nicht zu uns überspringen kann, ist sicherlich eine der Basics zur Infektionsverhütung. Dabei geht es ja darum, wie  überall  berichtet, den Virus vom eigenen Organismus fern zu halten, die Anzahl der Menschen mit Erkrankung zu verringern und so einem Kollapas des Gesundheitssystems vorzubeugen.

Was geschieht, wenn es nun doch “passiert”, wenn wir trotz aller Schutzvorkehrungen einen Virus “aufschnappen”? Jetzt kommen wir mit unserem Organismus ins Spiel und jetzt kommt es darauf an, wie wir mit dem Eindringling umgehen.

Nicht bei jedem Kontakt mit dem Virus kommt es bereits zu einer Erkrankung. Jedoch gilt: Je mehr Viren eingeatmet werden, um so höher ist die Wahrscheinlichkeit der Infektion.

Nebenbei bemerkt: Es  ist ratsam, den Mund zu schließen und ihn nur dann zu öffnen, wenn es nicht unbedingt zum Essen oder Reden nötig ist. Denn wenn der Erreger durch die Nase eindringt, wird allein durch die Anatomie des Organs das Eindringen der Viren reduziert. Solange sich die Viren im Rachenraum befinden, kann deren  Anzahl durch Gurgeln mit Kamille-, Ingwer und Salbeitee oder einfachem Salzwasser vermindert werden. Die Viren werden auf diese Weise mechanisch ausgespült und die Schleimhaut wird geschützt. Inhalieren mit Wasserdampf hält zusätzlich die Schleimschicht in den Atemwegen dünnflüssig und funktionsfähig wie ein mechanisches Reinigungsfliessband.

Nutzen Sie die freie Zeit für einen Aufenthalt in der frischen Luft, für Waldspaziergänge (“Waldbaden”) und dem Auftanken der Energie mit den ersten Sonnenstrahlen.
Das Reduzieren der Virenanzahl ist entscheidend dafür, ob es zu einer Lungeninfektion kommt oder nicht.
Falls diese Maßnahmen nicht ausreichen und trotzdem Viren in den Organismus eindringen, werden nun als erstes die Abwehrmechanismen im Nasen-Rachenbereich aktiviert. Dazu gehören vor allem die Gaumenmandeln (Tonsillen), die mit Entzündungszeichen wie Rötung, Schwellung und Schmerz reagieren. Das sind die Merkmale dafür, dass das Immunsystem auf Hochtouren arbeitet.
Übrigens sind Coronaviren in Verbindung mit anderen (Rhinoviren, Influenza, EBV usw.) schon immer für 70% der Mandelentzündungen verantwortlich.

Wenn unser Immunsystem durch das Eindringen alarmiert wurde und sofort handelt, wird es wahrscheinlich bei leichten Erkältungssymptomen wie Halskratzen und eventuell Fieber bleiben. Je höher die Körpertemperatur steigt, um so effizienter arbeitet unser Immunsystem. Mit jedem Grad der Fiebererhöhung halbiert sich die Anzahl der Viren in uns.
In diesem Fall macht auch ein heißes Erkältungsbad einen Sinn, vorausgesetzt Sie haben ein gesundes Herz.
Es ist auch durchaus möglich, dass dieser Prozess völlig unbemerkt verläuft. Die Viren werden von unseren Abwehrzellen (Makrophagen) praktisch aufgefressen und verdaut. Gleichzeitig produzieren die B-Lymphozyten Antikörper (IGM Antikörper), die das Virus sofort inaktivieren. Damit unser Immunsystem beim nächsten Kontakt mit dem Erreger nicht mehr die gesamte Arbeit leisten muss, werden auch IGG Antikörper produziert. Diese umlagern bei erneutem Kontakt den  Erreger und präsentieren ihn den Makrophagen, die ihn genüsslich verspeisen. Die IGG Antikörper bleiben im Blut und verhelfen uns zur Immunität gegen diesen Erreger.
Und um die Makrophagen in den Lungenbläschen möglichst effizient Viren bekämpfen zu lassen, hilft es, sich keinen anderen Umweltschadstoff wie z.B. Feinstaub auszusetzen. Das Rauchen führt ebenfalls zur zusätzlichen Belastung des Bronchialsystems.

Fazit:

Das intakte Immunsystem ist ein wesentlicher Baustein unserer Gesundheit.

Es ermöglicht uns, dass wir bei einem Kontakt mit einem Krankheitserreger die Infektion frühzeitig stoppen und unser Organismus nicht überflutet wird, was zur Erkrankung führen kann.


Wichtig ist in der heutigen Zeit demnach die Kontaktminimierung mit dem Erreger
UND ein gesundes Immunsystem

 

Wie kann ich dieses komplexe und äußerst wichtige Geschehen nun positiv beeinflussen?

Hier möchte ich Sebastian Kneipp zitieren:

„…jedes Zuviel und jedes Zuwenig setzt an Stelle von Gesundheit Krankheit“

Jeder kann sich fragen:
Wo in meinem Leben ist ein ZUVIEL und wo ein ZUWENIG?

 

Etwa ein ZUVIEL an:

  • Alkohol
  • Zucker
  • ausgemahlenes Mehl
  • tierisches Fett
  • Fleisch
  • allgemein tierische Produkte
  • ungelöste Probleme
  • Angst und Panik (nach neusten Erkenntnissen der Neuroimmunologie schwächt Angst und Panik unser Immunsystem immens!)

Ein ZUWENIG an:                                    

  • Gemüse und Obst
  • Bewegung
  • Sonne
  • frische Luft
  • gute Gespräche
  • konstruktive Problemlösungen

Was passiert nun in unserem Organismus?
Es kommt zum “Verschlacken” und “Übersäuern” des Gewebes mit dem Ergebnis, dass komplexe und auch immunologische Abläufe nicht mehr richtig funktionieren. Die Abwehrzellen sind blockiert durch ein Zuviel an Fett, Schlacken, Eiweißresten und ein Zuwenig an Mikronährstoffen, Vitaminen und Spurenelementen. Das führt zu Infektionen, chronischen Entzündungen und zu Krebs.

Möglichkeiten zum Ausgleich:
Jetzt, in Zeiten in denen einfach mal Ruhe einkehrt von den alltäglichen Dingen ist eine gute Gelegenheit, Rückschau zu halten:

Wie ernähre ich mich eigentlich so, dass mein Immunsystem alles bekommt, was es braucht?

  • 5 x am Tag Obst und Gemüse - wo ist das Problem???
  • Bewegung in frischer Luft - warum denn nicht?
  • Endlich mal Zeit, mit der Familie oder anderen Personen in Ruhe Dinge anzusprechen, zu klären, zu ordnen und einen gesunden und friedlichen Umgang miteinander finden?

Damit Sie jetzt auf eine möglich Infektion gut vorbereitet sind, ist es ratsam, sich neben einer wirklich wichtigen, das Immunsystem fördernden Ernährung mit einigen Nahrungsergänzungsmitteln auf Vorderfrau oder Vordermann  zu bringen.

Ich würde folgendes empfehlen:

  • Vitamin C 1000 mg täglich,
    das kann auch eine ausgepresste Zitrone sein, eventuell mit Naturhonig, der zusätzliche entzündungshemmende Enzyme beinhaltet
  • Zink
  • Magnesium
  • Selen
  • Vitamin D3 tgl. 4000 IE
  • Evtl.  K2
  • Curcuma
  • Fischöl bzw. Algenöl oder Schwarzkümmelöl
  • L- Carnitin
  • Q10

Falls das nicht ausreichen sollte, empfehle ich  zur weiteren Unterstützung:

  • Vitamin C Infusionen
    Bei einer Infusion kann mehr Vitamin C verabreicht werden und die Wirkung wird auf verschiedenen Ebenen verstärkt
  • Injektionen mit Eigenblut in Verbindung mit immunmodulierenden Substanzen
  • Injektionsakupunktur an speziellen Akupunkturpunken mit Thymuspräparaten und homöopathischen Mitteln zur Immunsteigerung
  • Aufbau der Darmschleimhaut und der Darmflora

Lassen Sie sich bitte nicht in den Sog von Angst und Panik treiben!

Kommen Sie aus der Ohnmacht in die Eigenmacht!

Nutzen Sie die Zeit der Ruhe zur Rückschau auf ihr bisheriges Leben und auf eine für Sie stimmige Zukunft.

 

Ich wünsche Ihnen erkenntnisreiche Tage
Inge Bastian-Helm